Viele, viele junge Menschen für die Natur!

Sieh hier was Kinder und Jugendliche schon alles für Klima- und Naturschutz bewirkt haben …

Bäume können also helfen, dass das Klima nicht immer wärmer wird. Das haben schon viele erkannt.

Zum Beispiel ein Junge namens Felix Finkbeiner. Er hat im Alter von 9 Jahren angefangen, Bäume zu pflanzen. Und andere Menschen aufgerufen, das auch zu machen. Viele Organisationen unterstützen Wald-Pflanzungen, genannt „Aufforstungs-Projekte“. Zum Beispiel das Eden Projekt unterstützt solche Projekte weltweit.

Lily Platt war 7 Jahre alt, als sie bei einem Spaziergang mit ihrem Opa anfing,  herumliegenden Müll zu sammeln. Seitdem sammelt sie Müll, um die Umwelt zu schützen. Sie teilt unter „Lillys Plastic Pickup“ auf Social Media regelmäßig ihre Fundstücke – um viele andere zum Mitmachen zu motivieren!

Es gibt noch mehr Kinder und Jugendliche, die sich für Klima- und Umweltschutz stark machen …

 

 

 

Greta Thunberg aus Schweden hat vor ungefähr drei Jahren angefangen, Klima-Plakate zu malen und sich immer freitags vor das Regierungsgebäude in ihrer Stadt gesetzt: Um den Politikern zu zeigen, dass Klimaschutz wichtig ist.

Das haben ihr dann viele andere junge Menschen nachgemacht. Daraus ist in ganz kurzer Zeit eine große Bewegung gewachsen: Fridays for Future. Weltweit gehen Jugendliche mit selbstgemalten Plakaten auf die Straße, um die Erwachsenen auf das Klimaproblem aufmerksam zu machen.

Inzwischen machen da auch Kinder mit ihren Eltern und Großeltern, Forscher, Unternehmer … und viele andere Erwachsene mit. Und es werden immer mehr. Hast Du davon schon einmal gehört?

Auch andere Kinder in der ganzen Welt setzen sich für das Klima ein.

Filmtipp: Vier Mädchen, ein Ziel!

Kit kennt einen besonderen Film. Er ist für ältere Kinder ab 9 Jahren und ihre Eltern oder Großeltern zum gemeinsam Anschauen und Besprechen geeignet.

Es geht um vier Mädchen. Sie sind 11 bis 14 Jahre alt. Sie stammen aus Indien, Australien, Indonesien und dem Senegal. Sie alle setzen sich für Natur- und Klimaschutz ein. Der beispielhafte Einsatz aller vier Mädchen braucht einen langen Atem. Ihr Elan und ihre Tatkraft inspirieren nicht nur ihr Umfeld, sondern auch Zuschauer allen Alters.

Der Film „Kinder der Klimakrise – 4 Mädchen, 3 Kontinente, 1 Mission“ der Regisseurin Irja von Bernstorff ist noch bis bis 17.04.2022 auf arte zu sehen.

Timoci und Shalvi kommen von den Fidji-Inseln. Das sind viele kleine Inseln im Meer, ziemlich weit weg von Deutschland. Auf der anderen Seite der Welt, sozusagen. Timoci und Shalvi haben bei einer großen Versammlung in Deutschland von ihrem Zuhause, das so weit weg ist, erzählt. Von einem starken Wirbelsturm, der viel kaputt gemacht hat. Und davon, dass die vielen kleinen Inseln im Meer untergehen werden, wenn das Klima immer wärmer wird. Denn wenn das Eis schmilzt, ist mehr Wasser im Meer. Das Wasser wird wie die Luft immer wärmer. Dadurch braucht es mehr Platz. Dann steigt das Meerwasser immer höher und kann auch Inseln verschlucken. Und auch die Stürme werden in der ganzen Welt stärker.

Das passiert, wenn die Menschen nicht anfangen, Abgase zu sparen. Denn das ist es ja, was die Erde wärmer macht. Timoci und Shalvi haben alle Menschen gebeten, ihnen zu helfen, damit sie weiter gut leben können. Hier kannst du sehen, was sie sagen und wie sie leben.

Rechte für Kinder! Rechte für Umweltschutz! Rechte für die Zukunft! 

Kinder haben Rechte. Die wurden weltweit von vielen Ländern unterschrieben. Nämlich in den Kinderrechten der Vereinten Nationen (UNO). Das war im Jahr 1989, das ist schon ziemlich lange her. Da haben viele Regierungschefs von ganz vielen Ländern mitgewirkt.

Aber was ist mit dem Wahlrecht für Kinder? Das ist bei den Kinderrechten nicht dabei. In Deutschland gibt es unterschiedliche Meinungen dazu. Viele Menschen sind dafür, dass Jugendliche ab 14 Jahren wählen dürfen sollten. Manche sagen, auch schon kleine Kinder sollten ein Wahlrecht haben. Siehe dazu ein Artikel bei kindersache.de

Die Vereinten Nationen (UNO) haben 2015 noch einmal etwas unterschrieben. Die 2030-Agenda für die so genannte „Nachhaltige Entwicklung“. Da geht es um Rechte für alle Menschen sowie den Schutz der Natur als Lebensgrundlage für alle. Es sind insgesamt 17 Ziele.

Da ist auch das Recht auf eine intakte Natur dabei und das Recht auf Klimaschutz. Auch für die Menschen in der Zukunft. Also für die Kinder von heute, die dann die Erwachsenen der Zukunft sind, zum Beispiel.
Kinder können das nicht bei den Wahlen mitbestimmen. Aber sie können sich versammeln und dafür demonstrieren. Für die Natur und für das Klima.

Das Klima muss geschützt werden! Aber wie geht das?
Weniger Abgase! Was wir dafür tun können? Richtig viel!
Seht selbst ….